Methoden
|
Shiatsu ist eine manuelle Form der Körperarbeit, die in Japan aus der Synthese der chinesischen Massage (Anma) und westlicher Physiotherapie hervorging. Die Behandlung ist daher eng verbunden mit den Grundprinzipien der 3000 Jahre alten TCM (Traditionell Chinesische Medizin). Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu:
Shiatsu wird zumeist am Boden auf einer Matte praktiziert. Der Therapeut/die Therapeutin benützt nicht nur Finger, sondern setzt den ganzen eigenen Körper (z.B. Barfußshiatsu) ein, um damit Druck auf die Meridiane (Energiebahnen) und im speziellen auf die daraufliegenden "Tsubos" (= Akupressurpunkte) auszuüben.
Ergänzend können auch Moxibustion (Wärmebehandlung) oder Auriculopressur (Ohrakupressur) eingesetzt werden. Das größte Potential von Shiatsu liegt in der Vorsorge, der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und einer Steigerung des körperlichen Wohlbefindens. |
Ich wende Shiatsu besonders gerne im Bereich der Gynäkologie (bei Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung) an.
1995 verbrachte ich eine einmonatige Studienreise in China unter der Leitung von Dr. Gustav Meng. Wir hatten ein einwöchiges Praktikum in einem kleinen Spital südlich von Peking.
Es ist mir ein besonderes Anliegen meine Erfahrungen in westlicher und fernöstlicher Körperarbeit zu verbinden und dadurch eine ganzheitliche Therapie zu schaffen.
|

